Die Kirche

Pfarrkirche: Betritt man den Inneraum der Kirche, nimmt einen die besondere Athmosphäre sofort gefangen. Das sehr schmal wirkende "Langhaus" wird gegen den Chor hin immer heller beleuchtet, was besonders im Nachmittags- und Abendlicht eine mystische Stimmung hervorruft, die zum Gebet einlädt. Auch die heiter wirkende Farbgebung der Architkturmalerei von Andreas Rudroff aus Stein (1791) mit ihren Rosengirlanden wirkt befreiend und lockernd auf den Beter ein. Die immer wieder auftretenden Rosengebinde weisen auf die Hl.Rosalia hin, der diese Kirche, als einzige in Österreich, geweiht ist. Da Konrad Balthasar Starhemberg am Verehrungstag der Hl.Rosalia, dem 4.September, geboren wurde, hat er ihr diese Kirche bei ihrer Weihe 1677 widmen lassen. Hinter dem Hochaltar ist der nierige Eingang zum Hl.Grab. Der Verschlussstein und eine steinerne Stelle auf der eine Engelsfigur saß, die den Auferstandenen verkündet hatte, sind in den Unterbau des späteren Hochaltares eingefügt worden. Im Inneren findet man zur rechten Hand die Stelle, wo der Leichnam Jesu liegt. Die Holzplastik stammt vom Meister Demek aus St.Ulrich im Grödnertal. Um den Pilgern den Umgang der Grabeskapelle zu ermöglichen, wurde eine Gallerie gebaut, auf der man den polygonalen Bau mit den von toskanischen Säulen getragenen Spitzbögen umrunden kann. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das Donautal, den über das Schloß Schönbühel bis zu Ruine Aggstein im Norden.

 

 

 

 

 

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