Bethlehem

Graf Starhemberg hatte zwar durch einen Franziskaner Pater eine genaue Beschreibung der Länge, Höhe, Breite und Lage aller sich in Bethlehem  befindlichen Grotten und Kapellen bekommen, die geologischen Verhältnisse von Schönbühel erforderten aber einige kleine Abweichungen vom Original. Ursprünglich kamen die Pilger wohl von der Donau her. Von dort führen 54 steinerne Stufen bis zum Vorraum der Bethlehemkirche . Dieser Vorraum ist außen mit Fresken geschmückt. Er zeigt die Engel, die das „Ehre sei Gott in der Höhe“ singen. Unten sieht man die Stadt Bethlehem und die Hirten auf dem  Felde. Im Inneren des Vorraume sind Fresken von „Maria Verkündigung“ und vom „Magnifikat“. Die messianische Propheten weisen auf das Kommen des Erlösers hin. Drei tiefe und hohe Stufen, die es erlauben niederzuknien, führen in die Geburtsgrotte. Man hat sich dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf den Knien genähert. Das barocke Tonnengewölbe ist mit Streublumen bemalt, die Altarnische mit einem Fresko „Anbetung der Hirten“. Auf dem Rundbogen über dem Altar steht die Innschrift „Hier wurde von der Jungfrau Maria Jesus Christus, unser Herr, geboren.“ Unter dem Altar liegt ein goldener Stern mit einem marmornen Kissen, auf das die gleiche Inschrift gemeißelt wurde. Über zwei Stufen steigt man zum Dreikönigsaltar hinunter, ihm gegenüber die Muschelgrotte mit der Krippe. Die leere Nische im Norden der Grotte deutet die Stelle an, wo in Bethlehem der Sternenbrunnen zu finden ist.

 

 

 

 

 

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