Die Kirchenheiligen

Hl. Rosalia 1130 - 1166

Die Hl. Rosalia war eine Eremitin in Sizilien. Sie lebte in einer Höhle auf dem Monte Pellegrino, welche zwei  Öffnungen besaß, eine zum Mittelmeer und eine auf Palermo ausgerichtet, als sie gefunden wurde, lag sie mit einem Kreuz in der Hand auf einem Steinbett, und war mit Kristallen überzogen. Als 1642 in Palermo die Pest ausbrach, übertrug man ihre Gebeine in einer großen Prozession in die Stadt, worauf die Pest erlosch. So wurde die Heilige zur beliebten Pestheiligen über Sizilien hinaus. Die Hl. Rosalia war auch der erste Grund  für eine Walfahrt nach Schönbühel, da auch im 17 Jhd. hier die Pest wütete.

Hl Peregrin Laziosi  1265 -1345

Peregrin wurde in eine wohlhabende Familie geboren, wurde aber in seiner Jugend zu einem Rebell. Als  wegen Kriegsbedrohung der Servitenpater  Philippus eine Friedenspredigt hielt sprang der Jugendbandenführer Peregrin auf das Potest und versetze Philippus schallende Ohrfeigen.Philippus wandte sich schweigend ab und verließ die Stadt. Peregrin war davon so betroffen, dass er dem Serviten folgte und als er ihn einholte leistete er ehrliche Abbitte. Dies sollte den weiteren Lebensweg Peregrins bestimmen. Im Alter von 30 Jahren bat er um Aufnahme in den Orden. Sein Leben war geprägt von sozialem und karitativem Engagement. Aus Bußfertigkeit verbrachte er sein weiteres Leben großteils im Stehen, worauf er Krampfadern bekam welche am Unterschenkel aufbrachen und ein Krebsgeschwür entstand, es kam jedoch noch schlimmer, er bekam Blutvergiftung uns einen Gefässverschluß. Nach langem Zureden willigte er ein, einen Arzt zu Rate zu ziehen, dieser stellte fest, dass das Bein amputiert werden müsse. In der Nacht schleppte sich Peregrin in die Kapelle und betete um Kraft dies durch zu stehen, durch die Schmerzen wurde er jedoch bewusstlos und träumte, dass der Gekreuzigte sich zu ihm herabbeuge und sein Bein berühre. Als er am nächsten Tag erwachte, fühlte er sich wie neu geboren und es war keine Wunde am Bein und kein übler Geruch. Dankbar und langsam ging er in seine Zelle zurück. Er starb 80jährig am 1. Mai 1345. Er gilt als Patron der Krebskranken und Fußleidenden.

 

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