Geschichte

Die Sakralbauten:

Unweit vom gräflichem Schloss entfernt stand einst ein halbfertiges Schlössl, das von den Schiffsleuten als Ort der bösen Geister gemieden wurde. Diesen Platz wählte der fromme Graf Conrad Balthasar von Starhemberg (1611-1687) aus, um auf dem Felsen 1666 eine Kapelle, getreu der Grabeskirche in Jerusalem zu bauen. Seine Absicht war es, den Menschen der Heimat die heiligen Stätten Palästinas wenigstens im Abbild erreichbar zu machen. In dieser Grab Christi Kapelle wurde 1667 die erste heilige Messe gelesen. 1669 war auch der Kalvarienberg fertiggestellt. Um einen lang gehegten Wunsch der Kaisers-Witwe Eleonore, deren Hofstallmeister Graf Starhemberg war, nachzukommen, ließ er in den Jahren 1668-1674 in den Felsen hinein die Geburtskirche von Bethlehem nachbilden. Der besseren Seelsorge wegen errichtete er eine eigene Pfarre, die der Passauer Bischof urkundlich 1669 bestätigte, wobei auch die Anlegung eines Friedhofes erlaubt wurde. Zur Betreuung der heiligen Stätten und zur Pfarrseelsorge berief er die Serviten nach Schönbühel, denen er in den Jahren 1668-1674 ein Kloster bauen ließ, das auch nach Bethlehem benannt werden sollte. Der Baumeister all dieser imposanten Bauwerke war Christoph Schachinger aus Kufstein in Tirol.

Das Servitenkloster:

Die Serviten brachten ihre eigenen Ordenstraditionen mit, vor allem die Verehrung der sieben Schmerzen Mariens. 1980 verließen die Serviten aus Personalmangel das Kloster. Dieses fiel an den Grundherren zurück. Kirche und Räume des Klosters wurden der Pfarre bzw. der Diözese St.Pölten zur Verfügung gestellt.

 

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